Über PunktPilot
Vom Prototypen zur Hochschulanwendung
PunktPilot ist nicht am Whiteboard als Produktidee entstanden, sondern aus einem ganz konkreten Problem im Hochschulalltag.
Was zunächst nur meinen eigenen Korrekturprozess vereinfachen sollte, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer Software, die heute im Lehrbetrieb eingesetzt und gemeinsam mit Lehrenden und Hilfskräften weiterentwickelt wird.
Wie alles begann
Von 100 Abgaben zum ersten Prototyp.
Fast zwei Jahre war ich selbst studentische Hilfskraft und Mathetutor. Dabei musste ich wöchentlich bis zu 100 Abgaben PDF für PDF durchgehen, korrigieren und anschließend wieder in ILIAS hochladen.
Der eigentliche fachliche Teil war dabei nur ein Teil der Arbeit. Abgaben mussten einzeln geöffnet, Kommentare gesetzt, Punkte separat verwaltet und die fertigen PDFs wieder richtig zugeordnet werden.
Irgendwann entstand daraus der Gedanke:
Das muss doch effizienter gehen.
Also begann ich, einen ersten Prototyp für meinen eigenen Korrekturalltag zu entwickeln. ZIP-Datei laden, Abgaben automatisch zuordnen, PDFs korrigieren und Punkte direkt an einer Stelle verwalten – zunächst nur mit dem Ziel, meinen eigenen Workflow zu vereinfachen.
PunktPilot wird Teil der tatsächlichen Korrektur
Nicht nur für mich selbst.
Schon die erste Version blieb nicht lange ein persönliches Werkzeug. Auch andere Hilfskräfte aus dem Korrekturteam begannen, PunktPilot für ihre Abgaben zu nutzen.
Damit wurde die Software erstmals dort eingesetzt, wofür sie entwickelt worden war: mitten im realen Lehrbetrieb, mit echten Abgaben, mehreren Korrigierenden und regelmäßig wiederkehrenden Korrekturrunden.
Aus dem kleinen Prototyp wurde dadurch zunehmend ein richtiges Softwareprojekt. Oberfläche und Abläufe wurden überarbeitet, Funktionen ergänzt und PunktPilot für den dauerhaften Einsatz weiterentwickelt.
Die weitere Entwicklung wurde zusätzlich durch ein KickStart-Gründungsstipendium unterstützt. Damit entsteht aus dem ursprünglichen Werkzeug Schritt für Schritt ein eigenständiges Softwareprodukt für die Hochschullehre.
Aus Feedback werden Funktionen
Weiterentwickelt dort, wo PunktPilot eingesetzt wird.
Viele Funktionen von PunktPilot sind nicht aus einer theoretischen Feature-Liste entstanden, sondern direkt aus Rückmeldungen während der Korrektur.
Wiederverwendbare Kommentare, automatische Punkteberechnung, zentrale Änderungen von Kommentaren oder neue Import- und Exportmöglichkeiten entstanden aus konkreten Situationen, die Lehrende und Hilfskräfte im Arbeitsalltag erlebt haben.
Inzwischen wurde PunktPilot auch außerhalb des ursprünglichen Umfelds an weiteren Hochschulen eingesetzt und erprobt. Unterschiedliche Veranstaltungen, Lernplattformen und Korrekturabläufe bringen dabei immer wieder neue Anforderungen mit sich und fließen direkt in die Weiterentwicklung ein.
Genau dieser Ansatz soll bleiben: PunktPilot wird nicht am Korrekturalltag vorbei entwickelt, sondern aus ihm heraus.
- Wiederverwendbare Kommentare
- Automatische Punkteverwaltung
- Kommentare zentral ändern
- Export für Druck und LMS
Die Idee ist bis heute dieselbe.
Korrekturzeit sollte in fachliches Feedback fließen – nicht in das Öffnen von Dateien, Übertragen von Punkten oder Wechseln zwischen verschiedenen Programmen.
PunktPilot soll Lehrenden und Hilfskräften genau diese Arbeit abnehmen.